Religiöse Kibbuzim in Israel

Geändert am Do, 2 Jul um 11:29 VORMITTAGS

Religiöse Kibbuzim in Israel

Nachfolgend findest du einen Überblick über religiöse Kibbuzim in Israel. Der Schwerpunkt liegt auf den Gemeinden der Religiösen Kibbuzbewegung sowie auf zwei religiösen Kibbuzim, die öffentlich der Poalei Agudat Yisrael zugeordnet werden.

Die meisten Kibbuzim veröffentlichen keine direkten Kontaktdaten ihres Aufnahmekomitees. In der Praxis wendest du dich am besten direkt an das Hauptbüro des jeweiligen Kibbuz und fragst nach der zuständigen Person für Klita (קליטה – Aufnahme), Mitgliedschaft oder neue Familien.

 Typischer Aufnahmeprozess 

Der genaue Ablauf unterscheidet sich von Kibbuz zu Kibbuz. In den meisten Fällen umfasst der Aufnahmeprozess jedoch folgende Schritte:

  • Erste Kontaktaufnahme mit dem Kibbuz-Büro
  • Übermittlung persönlicher Angaben sowie Informationen über deine Familie
  • Besuch der Gemeinde oder ein Schabbat-Aufenthalt im Kibbuz
  • Gespräche mit dem zuständigen Aufnahmekomitee
  • Eine Probezeit oder ein vorübergehender Aufenthalt im Kibbuz
  • Abschließende Entscheidung durch die Gemeinschaft oder das zuständige Gremium
 Gemeinden der Religiösen Kibbuzbewegung 

Die Religiöse Kibbuzbewegung versteht sich als zionistische, religiöse und landwirtschaftlich geprägte Siedlungsbewegung. Nach ihren offiziellen Angaben gehören Gemeinden in der Galiläa, in Gusch Etzion, im Beit-Sche'an-Tal, im Zentrum Israels sowie im Negev zu der Bewegung.

Einige bekannte Beispiele findest du unten. Eine vollständige Liste aller Gemeinden findest du über den oben genannten Link.

 Religiöse Kibbuzim der Poalei Agudat Yisrael 

Daneben gibt es zwei religiöse Kibbuzim, die nicht zur Religiösen Kibbuzbewegung gehören, sondern der Poalei Agudat Yisrael zugeordnet werden:

 Weitere Möglichkeiten 
  • Wenn du das Leben in einem Kibbuz kennenlernen und gleichzeitig Hebräisch lernen möchtest, kann auch das Kibbuz-Ulpan-Programm im Kibbuz Sde Eliyahu eine interessante Option sein.
  • Eine weitere strukturierte Möglichkeit ist das Programm „First Home in the Homeland“, an dem auch einige religiöse Kibbuzim teilnehmen.


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